Mausklick statt Papiertiger: Das Projekt eAkte der Bundesagentur für Arbeit

Mit gutem Beispiel voran: Deutschlands größte Behörde, die Bundesagentur für Arbeit (BA), drohte in der Papierflut zu versinken. Allein 22 Millionen Akten führt die BA zur Arbeitslosenversicherung; täglich kommen rund eine viertel Million Dokumente hinzu. Noch prekärer ist die Lage in den Jobcentern. Dort füllt jede Akte eines Langzeitarbeitslosen im Schnitt 300 Seiten.

In einem beispiellosen Kraftakt hat die BA Ende 2012 auf die digitale Akte umgestellt. Dazu sind die Papiere der 176 Jobagenturen und der mehr als 400 weiteren Dienststellen von Hochleistungsscannern erfasst worden – jeder mit einer Kapazität von 10.000 Blatt pro Minute. Mit der eAkte hofft die Bundesagentur jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag einzusparen, weil die Arbeit künftig effizienter und schneller vonstatten geht.

Über die Erfahrungen mit der digitalen Ära erzählt nun eine Broschüre, die IDEENHAUS für die BA gestaltet hat. Neben ausdrucksstarken Grafiken finden sich auch QR Codes als wiederkehrendes Element wieder. Die quadratischen, codierten Schwarzweißfelder lassen sich mit Smartphone und Tablet scannen und geben dem Nutzer damit weitere Details preis. Informationen platzsparend untergebracht - passend zum Thema „papierlose Verwaltung“.