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IDEENHAUS - TRENDS 26. Juni 2020 Fleischeslust oder Fleischesfrust & sind die Alternativen wirklich so viel besser?

Wann kam denn eigentlich die tägliche Fleischeslust in der Gesellschaft auf? Hier hat sich etwas ganz dramatisch verselbständigt, denn anders lässt sich die Notwendigkeit von riesigen Mast- und Schlachtbetrieben aber eben auch Ersatzprodukt-Fabriken nicht erklären.

Tönnies ist sicher nur die Spitze des Eisberges, aber darum sollen sich unsere Gedanken gar nicht drehen im Moment – hier haben sich ja inzwischen ganz andere Instanzen eingeschaltet. Viele lieben Fleisch – der eine mehr, der andere weniger. Irgendwie liegt das ja auch in der Natur des Menschen.

Kontroverse Frage: Sind Alternativen wirklich nötig?

Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen schießen die Alternativen aus dem Boden als gäbe es kein Morgen. Brauchen wir diese wirklich oder ist das nur eine weitere Mode-Erscheinung für unsere verwöhnten Gaumen? Braucht es denn wirklich Ersatzprodukte und Alternativen zum Fleisch, oder sollten wir uns nicht vielmehr wieder zurückbesinnen und essen, was uns die Natur an Vegetarischem bietet oder wir selbst bei uns pflanzen können. Da wissen wir zumindest, was wirklich drin ist.

Konsum(verzicht): immer eine Frage der Haltung

Wenn wir Fleisch oder tierische Produkte generell verweigern, sollten wir uns immer fragen: Was bringen uns die Alternativen wirklich (und was schaden sie unter Umständen auch)?

Wir möchten die Alternativen gar nicht verurteilen – bitte nicht falsch verstehen. Ganz im Gegenteil! Uns geht es darum, Konsumverhalten zu hinterfragen. Wichtige Frage dabei: wann wird der Verbraucher zum Verursacher und wie kann er seinen Beitrag zum Besseren leisten? Mit anderen Worten: es geht um Haltung und gesunden Menschenverstand!