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Was ist schon "normal"?

Was ist schon "normal"?

11.03.21

Byebye, Schönheitsideal „Perfekt"! Das sagt nun auch der Konzern Unilever. Basierend auf aktuellen und repräsentativen Marktforschungsergebnissen entstand die neue Strategie: positive Beauty.

"We say no to „normal“ and yes to Positive Beauty"

So zeigt eine Umfrage, dass 70% der 10.000 Befragten das Wort „normal" auf Kosmetikverpackungen mit Negativen verbinden. In der Altersgruppe 18- bis 35- waren es sogar 80%. Das Ergebnis hat für sich gesprochen. „Normal" wird es in der Unilever-Sprache nicht mehr geben. Das bezieht sich nicht nur auf Werbemaßnahmen, sondern auch auf Produktverpackungen. Von „normaler Haut" oder „normalem Haar" wird zukünftig nicht mehr die Rede sein, viel mehr von „für jeden Haut-/Haartypen geeignet".


Unilever zielt damit gegen Diskriminierung in der Beauty-/Care-Branche. Sunny Jain, Chef von Unilever Beauty & Personal-Care-Sparte, ist sich zwar bewusst, dass der Verzicht in der Kommunikation das Problem nicht allein lösen kann, jedoch ist es schon mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Diversity!

Positive Beauty verspricht mehr. Um diese Strategie zu verfolgen, werden in Zukunft Testimonials gezeigt, die nicht dem "Ideal" entsprechen. Hautfarbe, Konfektionsgröße, Körpergröße – ganz gleich. Sie planen zahlreiche Kampagnen, die diverse und bis dato unterrepäsentierte Menschengruppen zeigen. Zusätzlich soll der eigene Fußabdruck durch Umweltschutz-Maßnahmen und Tierschutz verbessert werden.


Die Erwartungen liegen hoch. Der Konzern will somit ein neues Beauty-Ära einläuten, welches nach Inklusivität, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit schreit. Klingt nicht so schlecht im ersten Moment. Mal sehen, wie ernst es Unilever wirklich meint.

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Bildnachweis

Foto von Gemma Chua-Tran auf Unsplash

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