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5 Tipps für Responsive Webdesign

Die digitale Tragödie: 2020 und immer noch nicht responsive?!

Die digitale Tragödie: 2020 und immer noch nicht responsive?!

15.10.2020

Wir sind im Jahr 2020 und es war bis jetzt auch ein echt aufregendes Millennium. Das aktuelle Jahr setzt dem Ganzen zumindest mit europäischer Brille die Krone auf. Was ist grenzwertiger: Wildgewordene und extreme Politiker in allen Ländern oder ein Virus, das selbst stärkste Ökosysteme lahmlegt?!

Responsive Webdesign ist Pflicht.

Nichtsdestotrotz gibt es einfach keine Ausrede mehr dafür, dass eine Website nicht für alle Endgeräte optimiert ist. "Mobile first" sollte schon gar keine Diskussion mehr wert sein, da das Credo eigentlich sein muss: "everywhere first". Eine Marke muss an jedem Kontaktpunkt ein konsistentes und passendes Erlebnis schaffen. Da ist es irrelevant, ob ich den Kontaktpunkt mit dem Smartphone oder meinem 24 Zoll Monitor aufrufe.


Die Botschaft ist aber augenscheinlich noch nicht überall angekommen. Es ist erschreckend, wie viele Websites es online gibt, die auf einem Smartphone schlicht und ergreifend nicht nutzbar sind. Nachrichtenportale mit zu kleiner Schrift, Shops mit nicht funktionierenden Buttons oder Portale mit unglaublichen Ladezeiten. Und dabei ist es doch eigentlich recht einfach.

Easy Mode: Responsive Web-Design

Dabei ist es so simpel, ein Content Management System wie WordPress aufzusetzen. Viele Hosting-Provider bieten diese Möglichkeiten sogar in wenigen Klicks an. Kein umständliches Hochladen via FTP, kein Anlegen von Datenbanken und so weiter. Nein. Ein Klick und WordPress läuft. Das responsive Template gibt es für die meisten Content Management Systeme gleich auch noch gratis zum direkt Integrieren. Und schon ist die Website theoretisch und praktisch in der Lage, alle Inhalte unabhängig vom Endgerät in passender Art und Weise auszuspielen. Absolut kein Hexenwerk. Natürlich braucht eine Marke, um spürbar zu werden auch noch das passende Design für die Website. Aber die digitalen Assets dazu liegen in den meisten Marketing-Abteilungen ja mehr oder weniger (griff-)bereit.

5 Tipps für den Responsive-Schnell-Start


  1. Schneller Server / Hosting: Absolute Empfehlung, im Zweifel auch ein paar Euro mehr pro Monat zu investieren. Ein schneller Server erleichtert die Arbeit der Redakteure und Webmaster, macht dem User mehr Freude und wird insbesondere auch von der Suchmaschine positiv bewertet. Responsiveness hat auch immer etwas mit schlanker und performanter Datenübermittlung zu tun.

  2. Das passende System für die Anforderung: In der Welt der CMS Systeme gibt es von der kleinen Freelancer-Lösung bis zur ERP-Plattform alles. Jedes System hat seine Stärken und Schwächen. Das optimale System ist also abhängig vom Einsatz. Für die "gewöhnlichen" Marken-Landingpages / Digitale Visitenkarten ist ein WordPress zum Beispiel vollkommen ausreichend. Benötige ich aber eine Anbindung an Warenwirtschaft oder CRM-Systeme kommt WordPress schnell an seine Grenzen.

  3. Das geeignete Template / Design: Design follows function. Dieser wichtige Satz gilt gerade im Bereich User Experience. Ein User-Interface verfolgt einen Zweck. Es soll den Benutzer so schnell es geht an das definierte Ziel bringen. Genau wie beim System sind auch Templates für unterschiedliche Zwecke ausgelegt. Das schönste Design hilft nicht, wenn es nicht dem Zweck dient.

  4. Bild schlägt Wort: Ja. Bewegbild sogar doppelt. Aber eben auch in der Ladezeit. Deswegen ist es wichtig, dass wir als Webmaster Bilder immer in den passenden Dimensionen und Formaten ausspielen. Ein hilfreiches Tool, um leistungsschmälernde Bilder zu identifizieren, sind die Google PageSpeed Insights aus den Entwickler-Tools.

  5. Responsive bedeutet, stetig zu optimieren: Da sich die Endgeräte noch schneller entwickeln als die Fallzahlen bei COVID-19 (Gott sei Dank), ergeben sich für Webmaster hier jeden Tag neue Chancen aber auch Herausforderungen. Die technischen Gegebenheiten ändern sich regelmäßig, genauso wie die Algorithmen der Suchmaschinen und das Nutzerverhalten. Was heute noch gut funktioniert, kann morgen outdated sein. Also müssen wir immer am Ball bleiben und den Status Quo andauernd hinterfragen.

Let's talk about a revolution (of your digital touchpoints)!

Max Kratzer - Head of Digital

Quellen

Fotos von Andrea Contieri, SpaceX und Pavel Anoshin auf Unsplash

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